Heimatgeschichte Mühltal – Aktuelles

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Arbeitskreises Heimatgeschichte Mühltal (AHM).  Falls Sie Interesse an unserer Arbeit haben, sind Sie herzlich eingeladen, unverbindlich an einem unserer monatlichen Treffen teilzunehmen.
Diese finden
jeden 3. Mittwoch im Monat ab 19:30 in dem
Restaurant Chausseehaus
Bahnhofstr. 61 in Nieder-Ramstadt  statt.

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Veranstaltungen und eine Auswahl von Publikationen, die Sie über ein Formular bestellen können.


Programm 2026 AHM 

Sonntag 7. Dezember 2025 bis 19. April 2026
Ausstellung zur Firma Wacker & Doerr
Museum Ober-Ramstadt,  Otto-Weber-Anlage 1
Öffnungszeiten: sonntags 14:30 – 17:00
Der AHM ist an der Ausstellung beteiligt.

Samstag, 16.05.2026
Exkursion: Zum geplanten neuen Geopunkt „In der Mordach“.
„Das Runsensystem im Mordachtal – Ein geologisches Denkmal einer frühen Naturkatastrophe“
Führung: Dirk Kosel
Treffpunkt: Teiche In der Mordach
Beginn: 14.00 Uhr

Freitag, 12.06.2026 18:00 Uhr
Bildvortrag mit Musikbeispielen: „Christoph Graupner. Der vergessene Darmstädter Hofkapellmeistert“
Referentin: Dr. Beate Sorg
Ort: Altes Rathaus Traisa
Beginn: 18:00 Uhr

Freitag, 18.09.2026 18:00 Uhr
Bildvortrag: „Jüdische Geschichte entlang der Modau –
                                                            Eberstadt – Nieder-Ramstadt – Ober-Ramstadt“
Referentin: Rahel Blum
Ort: Bürgerzentrum Nieder-Ramstadt, Großer Saal
Beginn: 18:00 Uhr

Datum noch offen, Vortrag über die Modau, genauer Titel steht noch nicht fest.
Referent: Dr. Torsten Schäfer
Koordination: Bernhard Hein
Ort: Altes Rathaus Traisa

Datum: Herbst 2026
Ausstellung: „Brunnen, Teiche und Gewässer in Mühltal und Umgebung“
Ort: Schaufenster Schneider, Nieder-Ramstadt
Das Konzept sowie die zur Ausstellung kommenden Bilder und Texte liefert Gernot Scior.


Auf dieser Seite werden weiter unten 3 Publikationen des AHM vorgestellt.
Weitere Publikationen finden Sie unter der Rubrik „Publikationen“.

  • Traisa und seine Geschichte
  • 24. März 1945 – Einmarsch der Amerikaner – Buch und DVD
  •  Das Tal der Mühlen

Sie können diese unten über ein Formblatt bestellen oder persönlich abholen bei:
Bernhard Hein, Röderstr. 39, 64367 Mühltal
Mobil: 0171 2261379


90 Jahre Schwimmbad Traisa

Der Bau des Schwimmbads 1934/35
Die Idee, in Traisa ein Schwimmbad zu bauen, ist vermutlich 1934 entstanden. Damals hatte Traisa ca. 1.200 Einwohner und nicht genügend Einnahmen, um einen Schwimmbadbau an eine Firma zu vergeben. Eine tatkräftige Mithilfe der Bevölkerung war nötig. Am 23.7.1934 gab es die erste Veranstaltung bei der alle männlichen Einwohner aufgefordert wurden, ihre Arbeitskraft incl. des erforderlichen Werkzeugs unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Die vom Hessischen Hochbauamt Darmstadt gefertigten Pläne sahen ein Becken der Größe 20 x 55 Meter vor, bei in drei Stufen ansteigenden Tiefen von 3,50 m für das Sprungbecken über Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich bis zum Planschbecken mit 0,25 m Tiefe. Am 30.7.1934 wurde mit dem Bau begonnen. Für das Becken war eine Aushubmasse von ca. 2.000 cbm nötig. Alles wurde nur per Hand ohne Maschineneinsatz bewältigt. Anfang September trat beim geplanten Sprungbecken überraschenderweise Fließ- und Schwemmsand in der Baugrube auf. Die örtlichen Arbeitskräfte konnten die Situation nicht bewältigen, deshalb rückte ein ca. 100-Mann-starker Arbeitsdiensttrupp aus Pfungstadt an. In Tag- und Nachtarbeit wurde der schlammige Boden aus der Baugrube geschaufelt. In wenigen Tagen war die erforderliche Bautiefe erreicht und es wurde sofort mit dem Betonieren der Beckensohle begonnen. Von freiwilligen Helfern wurde die restliche Baugrube ausgehoben. Im Februar 1935 konnten die Erdarbeiten zur Gestaltung der Außenanlagen aufgenommen werden und die Umkleidekabinen nebst sanitären Anlagen wurden errichtet. Am Pfingstsonntag des Jahres 1935 konnte das Schwimmbad bei strahlendem Sonnenschein eröffnet werden. Die offizielle Einweihung des Bades fand am 14.7.1935 mit großem Programm statt. Über tausend Menschen nahmen an der Feier und den anschließenden Schwimmvorführungen teil. Alle waren des Lobes voll über die innerhalb eines knappen Jahres geschaffene Anlage. Es gab damals kaum eine Gemeinde von der Größe Traisas die sich ein solches Schwimmbad leisten konnte. Die abgerechneten Gesamtbaukosten des Schwimmbads beliefen sich auf 35.916 RM. Die Kostenersparnis für die Gemeinde durch die freiwilligen Eigenleistungen wurden mit ca. 10.000 RM ermittelt.

Der Arbeitskreis Heimatgeschichte Mühltal (AHM) hat anlässlich des Jubiläums im Schwimmbad zusammen mit dem Schwimmbadclub eine Ausstellung über die Geschichte des Schwimmbads mit vielen Bildern organisiert. Auch im Rathausfenster in Traisa ist eine Ausstellung mit vielen Infos und Bildern zu sehen und zwar vom 16. Mai bis 15. Juni  und vom 16. Juli bis zum 15. August.

Eine ausführliche Zusammenstellung zur Geschichte finden Sie hier (Achtung 35 MB!):
90 Jahre Schwimmbad Traisa

 


Alt-Ramscht in historischen Bildern

Der Arbeitskreis Heimatgeschichte Mühltal nahm kürzlich einen Ausstellungswechsel im
Schaufenster des ehemaligen Textilhauses Schneider, Bahnhofstraße 50 in Nieder-Ramstadt vor.
Die seither gezeigte Ausstellung zur Hochwasserkatastrophe von 1919 im Modautal wurde ersetzt
durch die Ausstellung „Alt-Ramscht in historischen Bildern“. Es ist die vierte Ausstellung, die der
Arbeitskreis in dem von Familie Schneider vereinsunterstützend zur Verfügung gestellten
Schaufenster präsentiert.
Die Ausstellung zeigt auf ca. 50, über Jahrzehnte gesammelten Fotoaufnahmen, historische und
ortsprägende Häuser, Straßenzüge und Denkmale. Des Weiteren werden ehemals bedeutende,
im Laufe der Zeit aus dem Ortsbild verschwundene Gebäude und sonstige Bauwerke präsentiert.
Sehr interessant auch zwei wenig bekannte Bebauungspläne Nieder-Ramstadts von 1600 und
1813, die detailliert zeigen, wie sich der Ort entwickelt hat.
Die vermutlich älteste fotogetreue Abbildung der Nieder-Ramstädter Ortsmitte ist die Wiedergabe
des bekannten Aquarells von Johann Heinrich Schilbach, der detailgetreu den ursprünglichen
Straßenverlauf der Kirchstraße mit Gasthaus Römer, Rathaus, Kirche, Kirchhofmauer, Kilianshaus
u.a. um 1820 malte.
Viele ausgestellte Objekte sind erst vor relativ kurzer Zeit unwiederbringlich aus dem Ortsbild
verschwunden und nur noch den älteren Mitbürgern in lebhafter Erinnerung.
Der Arbeitskreis dankt all jenen, die Bilddokumente aus ihrem Besitz zur Verfügung stellten.


Im Folgenden eine kleine Auswahl unserer Publikation,
weitere sind in dem Ordner „Publikationen“ zu finden.


Traisa und seine Geschichte

 

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Titel-Traisa-und-seine-Geschichte.jpg

Der Arbeitskreis Heimatgeschichte Mühltal hat über die Geschichte von Traisa eine reich bebilderte Chronik erstellt. Sie startet mit der Zeit der ersten Besiedlung in der Jungsteinzeit, die durch Gräberfunde belegt ist. Im Mittelalter entstehen drei getrennte Ortsteile (die drei Sterne im Wappen erinnern heute noch daran), die unterschiedlichen Herrschaften gehörten. Urkundlich erstmals erwähnt wird der Ortsteil Nieder-Traisa in einer Verkaufsurkunde vom Jahr 1316. Nach dem Anschluss an das Eisenbahnnetz 1870 und dem Bau einer direkten Straße nach Darmstadt 1898 ging die Einwohnerzahl stark nach oben. Es entstanden viele neue Arbeitsplätze durch ortsansässige Betriebe und gute Arbeitsplätze gab es auch in Darmstadt. Aus dem kleinen Bauerndorf wurde zunächst immer mehr eine Arbeiterwohngemeinde. Heute ist der lebenswerte Ort ein begehrtes Wohndomizil mit 3.000 Einwohnern.

Diese Sammlung von Geschichten, Ereignissen und Erinnerungen, niedergeschrieben von einer Vielzahl von Autoren und Autorinnen, spiegelt nicht nur die reiche Geschichte unseres Ortes wider, sondern auch das lebendige Miteinander seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Wir möchten die Vielfalt der Erfahrungen würdigen, die Traisa geprägt haben, und die Menschen, die mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft dazu beigetragen haben, unseren Ort zu dem zu machen, was er heute ist.

Leseprobe in verminderter Qualität

Ddas Buch kann bei Bernhard Hein in Traisa abgeholt oder zugeschickt werden. 

Das reich bebilderte Buch hat einen Umfang von 327 Seiten, 
       Buchpreis            30,00 Euro,        Versandkosten: 5,00 Euro.

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    Buch und DVD zum Film
    „1945 Einmarsch der Amerikaner“

    Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Einmarsch-der-Amerikaner-Zeitzeugen-berichten-Buchtitel.jpgDer Arbeitskreis Heimatgeschichte Mühltal hat zum 75-jährigen Ende des 2. Weltkriegs eine Dokumentation mit Zeitzeugen durch­geführt, die diese Zeit miterlebt haben. Es haben sich 21 Zeitzeugen aus Mühltal bereit erklärt mitzu-machen. Im Jahre 2019 wurden sie von Bernhard Hein, teilweise mit Unterstützung weiterer Arbeits-kreismitglieder, zum Thema „Einmarsch der Amerikaner“ und der Zeit vor und nach dem Einmarsch interviewt und das Interview wurde gefilmt. Insgesamt kamen über 20 Stunden spannendes Filmmaterial zusammen. Bernhard Hein hat daraus einen zweistündigen Film erstellt, der wesentliche Aussagen der Zeitzeugen zu bestimmten Themen enthält. Der Film ist ein wertvolles Zeitdokument, so dass auch nachfolgende Generationen sich durch die persönlichen Erlebnisse der Zeitzeugen über diese Zeit informieren können.

    Leseprobe – Bilder in reduzierter Auflösung

    Damit die Interviews eine größere Verbreiterung finden können und auch zum besseren Nachlesen wurde ein Begleitbuch und eine DVD erstellt. Das Buch gibt  im Wesentlichen die Interviews aus dem Film wieder. Die DVD enthält den Film in voller Länge.
    Sie können das Buch oder die DVD  bei Herrn Hein abholen ( Adresse siehe unten) oder über das folgenden Kontaktformular bestellen:

    Das Buch hat einen Umfang von 112 Seiten, ein Format von  17 x 24 cm:
           Buchpreis            12,00 Euro,       Versandkosten:  5,00 Euro
    Film  auf DVD (in DVD-Qualität):
    DVD-Preis: 10,00 Euro, Versandkosten: 3,00 Euro.
    Versandkosten Buch + DVD: 5,00 Euro





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      Das Tal der Mühlen

      Mit der Kraft des Wassers, Mühltaler Mühlengeschichte

      Der Arbeitskreis Heimatgeschichte Mühltal hat ein Buch mit dem Titel „Das Tal der Mühlen – die Mühlen im mittleren Modautal mit seinen Seitentälern“ herausgeben. Die Publikation behandelt die Mühlen und das Müllerhandwerk in der im Zuge der Hessischen Gebietsreform am 1. Januar 1977 aus fünf Ortsteilen entstandenen Gemeinde Mühltal. Der Lorscher Kodex datiert die ältesten schriftlichen Urkunden über Mühlen an der Modau auf 785. Das traditionsreiche Nieder-Ramstädter Müllerhandwerk nahm mit einer am 19. November 1303 ausgestellten Urkunde seinen dokumentierten Anfang. Im Verlauf der folgenden Jahrhunderte entstanden zunehmend weitere Mühlen, die die Wasserkraft der Modau und ihren Zuflüssen Waschenbach und Mordach/Beerbach nutzten. Insgesamt befanden sich im heutigen Gemeindegebiet Mühltal 21 Wassermühlen, die größtenteils von den Landesherren an die Müller verpachtet waren. Trotz unruhiger Zeiten und ungeachtet vieler Rückschläge nahmen die hiesigen Müller und Bäcker mit ausgedehntem Handel ihrer Erzeugnisse einen unvergleichlichen Aufschwung. Mit dem Handel und gesicherten Arbeitsplätzen brachten die Müller- und Bäckereibetriebe einen bescheidenen Wohlstand in die Täler.   
      1905 waren nur noch fünf Mühlen in Betrieb, 1913 waren es noch zwei. Die Anstaltsmühle stellte als letzte Mühle ihren Betrieb 1979 ein.

      Karl-Günter Heppenheimer hat das auf Archivstücken aus der umfangreichen Sammlung von Karl Heinrich Schanz† und Volker Teutschländer† sowie weiteren Mitgliedern des Arbeitskreises basierende Buch bearbeitet, zusammengestellt und grafisch gestaltet.

      Buchformat DIN A4 quer, fester Einband, 220 Seiten.

      Hier geht’s zur Leseprobe

      Das Buch ist zum Preis von 24,00 € bei Abholung zu beziehen bei Bernhard Hein,  Mobil: 0171 2261379
      oder es ist über das folgende Formular bestellbar.
      Versandkosten 5,00 €.




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