Ziele – Aufgaben

Ziele und Zweck des Vereins

Ziel und Zweck des Vereins ist die Erforschung und Dokumentation der Heimatgeschichte, die Förderung der Heimatkunde und -pflege vornehmlich im Bereich des Mühltals im Odenwald.

Der Verein erhebt keine Mitgliedsbeiträge, die Arbeiten werden nur über Spenden finanziert.

Der Arbeitskreis Heimatgeschichte Mühltal stellt sich vor

Der Arbeitskreis Heimatgeschichte Mühltal ist ein 2007 gegründeter Heimat- und Geschichts-verein mit Sitz in Mühltal. Der Verein ist gemeinnützig und anerkannt als steuerbegünstigte Körperschaft i.S. der §§ 51 ff AO.

Die Vergangenheit  erkunden, aufarbeiten und lebendig erhalten, Schätze und Wissen aus der Vergangenheit in das Bewusstsein der Gegenwart heben, die Gegenwart dokumentieren und die Bewahrung des kulturellen Erbes bilden den Mittelpunkt der Vereinsarbeit.

Der Arbeitskreis Heimatgeschichte Mühltal erstrebt durch Vorträge, Exkursionen, Ausstell-ungen und mit der Herausgabe von heimatkundlichen Publikationen, die aus seiner Arbeit gewonnenen Erkenntnisse den Einwohnern Mühltals und an weitere Interessierte weiter zu geben.

Als öffentliches Informationsmedium führt der Verein eine Homepage, die kontinuierlich ergänzt und gepflegt wird. Die Internet-Adresse lautet www.heimatgeschichte-muehltal.de

„Heimatgeschichte ganz nah“. Unter diesem Leitspruch wählt der Arbeitskreis die Themen  seiner Ausstellungen aus. Auch wenn die Recherchearbeiten beträchtlich und die finanziellen Belastungen nicht unerheblich sind, ist der Arbeitskreis Heimatgeschichte bemüht, alle zwei Jahre eine Ausstellung in größerem Rahmen zu präsentieren.

So fand 2010 die erste Ausstellung statt, bei der die einhundert Jahre zuvor erfolgte Besiedelung eines Ortsgebietes durch die Nieder-Ramstädter Baumeister Philipp und Peter Bayer präsentiert wurde.

Die zweite, 2012 gezeigte Ausstellung mit dem Titel „Nieder-Beerbach in den letzten 350 Jahren“ fand statt aus Anlass des 1662 erfolgten Verkaufs der Burg und Herrschaft Frankenstein an den Landgrafen Ludwig VI von Hessen-Darmstadt, infolge dessen Nieder-Beerbach nach rund vier Jahrhunderten unter der Obrigkeit der Herren von Frankenstein  hessisch wurde.

„Vitri, Max Richter KG in Nieder-Ramstadt und ihr Direktor Wilhelm Euler“ war der Titel der dritten, 2013 gezeigten Ausstellung. Präsentiert wurde die Firmengeschichte der ehemaligen Celluloidwarenfabrik Max Richter, die sich mit dem Produktnamen „Vitri“ zum Weltmarkt-führer für  Kunststoff-Haushaltswaren entwickelte und relativ kurze Zeit nach dem Verkauf an ein amerikanisches Unternehmen vom Markt verschwand.

Die vierte Ausstellung mit dem Thema „Kriegsgefangene, Zwangs- und Fremdarbeiter in Mühltal von 1939 bis 1945“ wurde 2015 gezeigt. Der Inhalt der Ausstellung bezog sich auf  die  Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kriegsgefangenen, Zwangs- und Fremdarbeiter in den Mühltaler Ortsteilen Frankenhausen, Nieder-Beerbach, Nieder-Ramstadt, Traisa und Waschenbach. Auch die besondere Situation in den Nieder-Ramstädter Heimen wurde in der Ausstellung berücksichtigt.

Neben den Jahresprogrammen, die in der Regel fünf bis sechs Veranstaltungen beinhalteten, ist die Aktion „Denkmalzeichen in Mühltal“ ein besonderes Anliegen des Arbeitskreises.

Mit der Aktion „Denkmalzeichen“ informiert der Arbeitkreis Heimatgeschichte mit bedruckten Glastafeln interessierte Bürger über existente Objekte mit historischem Hintergrund, aber auch über ehemals bedeutende, im Laufe der Zeit aus den Ortsbildern verschwundene Bauwerke und Einrichtungen.

Mit der Anbringung der Hinweistafeln hat der Arbeitskreis Heimatgeschichte im Herbst 2011 begonnen. Bis heute wurden 30 Denkmalzeichen in allen Mühltaler Ortsteilen angebracht und der Öffentlichkeit übergeben. Neben dem eigentlichen Ziel, mit den angebrachten Denkmaltafeln die Bedeutung des kulturellen Erbes hervorzuheben, ist die Aktion „Denkmalzeichen in Mühltal“ ein guter und sinnvoller Beitrag zur Ortsverschönerung.

Großen Raum im Vereinsgeschehen nimmt der Bereich Sepulkralkultur ein. So wurden die Gräber bedeutender Mühltaler Bürger und/oder kunsthistorisch interessante Grabmale auf den Friedhöfen aller Mühltaler Ortsteile inventarisiert. Einige historisch beachtenswerte Grabsteine oder Grabmale bekannter Mühltaler Personen wurden bereits entlang der vom Arbeitskreis Heimatgeschichte initiierten „Museumswand“ am Aufgang zur Trauerhalle des Nieder-Ramstädter Friedhofs umgesetzt.

Auch an der Planung und Durchführung der Friedhofsroute „Gärten der Erinnerung“, die zu 26 Orten der Erinnerung durch den Landkreis Darmstadt-Dieburg führt, war der Arbeitskreis Heimatgeschichte Mühltal beteiligt.

Mitglieder und Freunde des Arbeitskreises Heimatgeschichte Mühltal treffen sich jeden dritten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr in der Gaststätte Brückenmühle im Bürgerzentrum Nieder-Ramstadt zur Besprechung heimatgeschichtlicher Themen und zur Vor- und Nach-bereitung seiner Veranstaltungen. Heimatkundlich Interessierte sind herzlich willkommen.


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